Sechs Anzeichen, dass Sie Tabellen entwachsen sind
Tabellen funktionieren hervorragend — bis das Unternehmen wächst. So erkennen Sie den Punkt, ab dem sie mehr kosten als nützen.
Eine Tabellenkalkulation ist das beste Unternehmensprogramm, das je geschrieben wurde — solange eine Person das ganze Unternehmen im Kopf hat. Die Probleme kommen später und schleichend, und genau deshalb übersieht man sie leicht.
Sechs Anzeichen, die wir am häufigsten hören, bevor ein Unternehmen auf ein System umsteigt.
1. Dieselbe Zahl steht an drei Stellen und stimmt nirgends überein
Der Lagerbestand steht in der Tabelle des Lagerleiters, in der Kasse und in der Buchhaltung. Alle drei sind „ungefähr” richtig. Wenn nachbestellt werden muss, ruft jemand jemanden an, um zu klären, welche Version die aktuellste ist.
2. Der Monatsabschluss dauert eine Woche
Wenn die ersten fünf Arbeitstage jedes Monats für den Abgleich von Umsätzen, Konten und Eingangsrechnungen draufgehen, ist das keine Buchhaltung — das ist Handarbeit an Systemen, die nicht miteinander reden.
3. Eine Person ist der Engpass
Es gibt eine Tabelle, die nur eine Person öffnen und korrigieren kann. Ist diese Person im Urlaub, wird das Unternehmen langsamer. Das ist kein persönliches, sondern ein strukturelles Problem.
4. Die Marge kennen Sie erst nach Monatsende
Kommt die Antwort auf „Wie viel haben wir diese Woche an diesem Kunden verdient?” erst drei Tage später, werden Entscheidungen aus dem Bauch getroffen. Preise, Rabatte und Aktionen entstehen dann aus der Erinnerung statt aus Daten.
5. Der Rabatt hängt davon ab, wer die Rechnung schreibt
Wenn die Rabattpolitik in den Köpfen des Vertriebs lebt, bekommt derselbe Kunde je nach Ansprechpartner andere Konditionen. Das fällt fast immer zu spät auf — bei einer Reklamation oder beim Inkasso.
6. Wachstum heißt mehr Leute für dieselbe Arbeit
Doppelt so viele Rechnungen heißt doppelt so viel Erfassung. Steigt die Zahl der Verwaltungskräfte im gleichen Takt wie der Umsatz, skaliert das System nicht — es wird geschoben.
Was sich tatsächlich ändert
Nichts davon löst eine bessere Tabelle. Es löst sich mit einer Stelle, an der ein Datensatz einmal entsteht und von allen anderen genutzt wird: Rechnung ausstellen — und das Lager ist abgebucht, der Umsatz gebucht und die Auswertung stimmt ohne Zwischenschritt.
Wenn Sie drei oder mehr dieser Punkte wiedererkennen, lohnt sich ein Blick in die Praxis. Eine Demo dauert eine halbe Stunde und läuft an Ihren eigenen Beispielen — Ihre Preisliste, Ihre Rechnung, Ihre Auswertung.
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